Goldene Tipps von Gärtnern: Dank ihnen entwickelt Sellerie große und gesunde Wurzeln!

Große, feste und gesunde Sellerieknollen ohne Hohlstellen zu ziehen, ist eine echte Herausforderung für jeden Gärtner. Sellerie hat eine lange Wachstumsperiode und ist recht anspruchsvoll. Doch alte Gärtnerweisheiten bergen einige raffinierte Tricks, die Ihnen garantiert riesige Knollen bescheren.

Hier sind die besten „goldenen Tipps“, die von erfahrenen Anbauern zusammengetragen wurden:

1. Der Trick mit der Erdschaufel (Der wichtigste Tipp!)

Sobald der Sellerie im Sommer (etwa Juli/August) anfängt, eine Knolle zu bilden, entfernen erfahrene Gärtner vorsichtig die Erde um die Knolle herum .

  • Warum es funktioniert: Die Knolle sollte nicht vollständig in der Erde vergraben werden. Durch die teilweise Freilegung fördern Sonne und Luft ihr Breitenwachstum und verhindern die Blattbildung des Selleries.

2. Regelmäßiges Durchtrennen der Seitenwurzeln

Dieser Schritt erfordert etwas Mut, aber er bewirkt Wunder. Wenn Sie die Erde an Punkt 1 beiseite schieben, sehen Sie feine Wurzeln, die aus der Oberseite und den Seiten der Knolle wachsen.

  • Vorgehensweise: Schneiden Sie mit einem scharfen Messer die oberen, seitlichen Wurzeln rigoros ab . Lassen Sie nur die unteren Hauptwurzeln stehen, die tief in die Erde reichen. So verschwendet der Sellerie keine Energie an die zarten, behaarten Wurzeln an der Spitze und kann die Knolle selbst massiv vergrößern.

3. Die unteren Blätter herausbrechen

Sellerie benötigt Blätter für die Photosynthese, aber zu viel von allem ist schädlich. Bildet die Pflanze große Blattbüschel, bleibt die Knolle klein.

  • Vorgehensweise: Entfernen Sie im Laufe des Sommers die äußeren, unteren Blätter , die abgefallen sind oder gelb werden. Lassen Sie dabei immer nur die gesunden, aufrechten Blätter in der Mitte (Herz) stehen. Dadurch wird die Pflanze angeregt, ihre Kraft in die Wurzeln zu leiten.

4. Sellerie ist ein „Vielfraß“: Richtige Ernährung ohne Chlor

Sellerie ist äußerst anspruchsvoll in Bezug auf Nährstoffe (er gehört zur sogenannten ersten Linie). Er benötigt viel organische Substanz, aber eines ist zu beachten: Er verträgt weder frischen Mist noch Chlor .