Viele Menschen benutzen ihren Wäschetrockner fast automatisch. Die Wäsche kommt hinein, das Programm wird gestartet, und dann wird er oft vergessen. Die Feuerwehr warnt jedoch, dass ein Wäschetrockner mehr Aufmerksamkeit erfordert, als viele denken.
Jedes Jahr kommt es zu Hausbränden, die durch Wäschetrockner verursacht werden. Oft wird angenommen, dass dies hauptsächlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist, doch das ist keineswegs immer der Fall. In vielen Fällen spielen angesammelter Staub und Flusen eine wesentliche Rolle.
Da ein Wäschetrockner mit Hitze und Luftzirkulation arbeitet, kann sich mit der Zeit Staub ansammeln und ein Problem darstellen. Glücklicherweise können Sie selbst viel tun, um die Wahrscheinlichkeit von Problemen zu verringern.
Staub und Flusen sammeln sich an
Beim Trocknen lösen sich kleine Fasern von Kleidung, Handtüchern und Bettwäsche. Ein Großteil davon bleibt im Flusensieb hängen. Deshalb reinigen viele Menschen dieses Sieb nach jedem Trockengang.
Das ist zwar sinnvoll, aber laut Feuerwehr nicht immer ausreichend. Der Flusenfilter fängt hauptsächlich größere Flusenpartikel auf. Feinerer Staub kann tiefer in das Gerät eindringen und sich dort langsam ansammeln.
Es ist genau dieser feine, trockene Staub, der sich in den heißesten Stellen des Trockners ansammeln kann. Wenn das Gerät immer heißer wird und der Luftstrom eingeschränkt ist, kann dies zu gefährlichen Situationen führen.