Bei den abgebildeten kleinen, glänzenden braunen Samen handelt es sich offenbar um Leinsamen.
Leinsamen haben einen angenehm milden, nussigen Geschmack und lassen sich in Joghurt, Haferflocken, Smoothies, Suppen und selbstgebackenes Brot einrühren. Sie sind preiswert, leicht erhältlich und erfordern kein kompliziertes Küchenritual mit zwölf Gläsern und einem geheimnisvollen Holzlöffel.
Dieses winzige Samenkorn liefert Ballaststoffe, pflanzliche Omega-3-Fettsäuren und natürliche Pflanzenstoffe, sogenannte Lignane. Es kann eine nahrhafte Ergänzung der täglichen Ernährung sein, insbesondere wenn es vor dem Verzehr gemahlen wird.
Es heilt weder Krebs, Diabetes, Bluthochdruck noch Durchblutungsstörungen. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und in Verbindung mit einer angemessenen ärztlichen Behandlung kann es jedoch genossen werden.
Was ist Leinsamen?
Leinsamen stammen von der Flachspflanze, wissenschaftlich bekannt als Linum usitatissimum.
Die Pflanze wird seit Jahrhunderten kultiviert. Ihre Fasern wurden traditionell zur Herstellung von Leinen verwendet, während ihre Samen entweder gegessen oder zu Leinöl gepresst wurden.
Leinsamen sind üblicherweise in zwei Farben erhältlich:
Goldene Leinsamen
Braune Leinsamen
Beide Sorten haben ein ähnliches Nährstoffprofil und können in den gleichen Rezepten verwendet werden.
Leinsamen werden entweder ganz, grob gemahlen oder zu Öl gepresst verkauft.
Gemahlene Leinsamen sind in der Regel die praktischste Form für Speisen, da sie vom Körper leichter verdaut werden können. Ganze Samen passieren den Verdauungstrakt möglicherweise unverdaut.
Warum Menschen Leinsamen zu Lebensmitteln hinzufügen