Nach dem Tod meines Mannes, der lange krank war, fühlte sich unser Haus seltsam an, auf eine Weise, die ich niemandem erklären konnte, der nicht dort gewohnt hatte. Es war zu groß und gleichzeitig zu still. Die Räume hallten noch immer wider von den Sorgen der späten Nächte, von gedämpften Gesprächen in der Dunkelheit und vom ständigen Rhythmus der Pflege, die mein ganzes Leben eingenommen hatte.
Monatelang drehte sich mein Leben nur noch um Medikamentenpläne, Arztrechnungen und die vorsichtige Art, wie ich gelernt hatte, am Bettrand zu schlafen, um ihn nicht zu wecken. Als alles vorbei war, kamen Leute mit Beileidskarten und warmen Mahlzeiten zu Besuch. Sie umarmten mich, versprachen, in Kontakt zu bleiben, und kehrten dann langsam zu ihrem Alltag zurück.
Ich geriet mit meinen Hypothekenzahlungen, Rechnungen und einem Schmerz in Verzug, der mir schwerer erschien als jede Schuld.