Kurz gesagt: Für ein so leicht zugängliches und preiswertes Lebensmittel bietet es einen kaum zu übertreffenden Nährwert. Selbst Hülsenfrüchte oder Getreide bieten nicht ein so umfassendes Nährstoffprofil in einem einzigen Bissen.
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Eier Cholesterin: Der große Irrtum
Jahrzehntelang hatten Eier aufgrund ihres Cholesteringehalts einen schlechten Ruf. Ein Ei enthält etwa 186 mg Cholesterin, hauptsächlich im Eigelb. Daher wurden sie aus Angst vor Herzproblemen von unseren Tellern verbannt.
Neuere Forschungsergebnisse relativieren diese Aussage jedoch deutlich. Cholesterin aus der Nahrung hat einen weitaus geringeren Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut als bisher angenommen. Es sind vor allem gesättigte Fettsäuren – die in großen Mengen in verarbeitetem Fleisch oder Butter vorkommen –, die das LDL-Cholesterin (das „schlechte“ Cholesterin) beeinflussen. Diese Erkenntnis hat die Sichtweise von Ernährungswissenschaftlern auf Eier grundlegend verändert.