Auf Anraten meines Arztes aß ich jeden Tag Knoblauch, und das war das Ergebnis!

Diese Empfehlung basiert auf Literatur und jahrhundertealter Praxis. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind die immunstärkenden und infektionshemmenden Wirkungen von Knoblauch weit verbreitet. Auch die moderne Medizin führt Studien dazu durch, deren Ergebnisse jedoch oft uneindeutig sind. Mein Arzt war ebenfalls realistisch: Bestimmte Gewürze und Nahrungsergänzungsmittel können Wechselwirkungen mit Medikamenten hervorrufen. So blieb nichts anderes übrig als eine Testphase, kontinuierliche Überwachung und gesunder Menschenverstand.

Wie ich Knoblauch in meinen Tag integriert habe

Ich habe nicht jeden Morgen eine rohe Knoblauchzehe gegessen. Aufgrund meines Lebensstils und der sozialen Kontakte meiner Familie suchte ich nach praktischen Lösungen. Morgens schnitt ich eine Zehe in Salate und Joghurtdressings, manchmal mischte ich sie unter geröstetes Gemüse und manchmal röstete ich den Knoblauch, um ihn milder zu machen. Die Zubereitungsart beeinflusst das Aroma und einige der Wirkstoffe, deshalb experimentierte ich: mal aß ich ihn roh, mal gedünstet, mal langsam in Öl gebraten.

Ich achtete auch darauf, keine Spannungen in meinem Umfeld zu erzeugen. Bei Familienessen beispielsweise gab ich Knoblauch zu gemeinsamen Gerichten und suchte nach Kombinationen, die meinen Atem nicht unangenehm riechen ließen. Im Büro hob ich mir die rohe Variante oft fürs Wochenende auf, da ich nicht wollte, dass die Frühstücksbesprechungen zu Proben wurden. Kurz gesagt, die Verwendung von Knoblauch wurde eher zu einer kreativen Küchenübung als zu einer täglichen Pflicht.

Erste Wochen: leichte Anzeichen und mögliche Beschwerden