Das Auto kam nicht von der Straße ab, aber in mir geriet alles auf den Kopf.
„Wer ist Mutter Lizzie, mein Kind?“
Er sah mich an, als hätte ich behauptet, unsere Adresse nicht zu kennen.
„Na ja, er ist doch immer bei uns. Du kennst ihn doch, Mama! Tu nicht so, als ob du ihn nicht kennst.“
Tu nicht so, als ob. Ganz klar.
Ich zwang mir ein Lächeln ab, das der Situation überhaupt nicht angemessen war.
„Hör mal, wie wär’s, wenn wir zu Oma fahren und ein paar Kekse backen? Oder einen Kuchen, oder Brownies, oder was auch immer sie heute gebacken hat?“
„Ja, danke!“ Ihre Augen leuchteten sofort auf.
Als wir bei meiner Mutter Evelyn ankamen, öffnete sie die Tür, noch bevor ich klopfen konnte. Ihr Gesicht war mit Mehl bedeckt, ein Geschirrtuch hing über ihren Schultern, und jede ihrer Bewegungen wirkte vertraut und beruhigend. Ein Blick auf mich genügte, um ihr zu sagen, dass etwas nicht stimmte.
„Du scheinst in Gedanken versunken zu sein“, sagte sie und umarmte uns beide. Ihr Duft erinnerte mich gleichzeitig an Vanille und alte Bücher.
„Ich bin einfach nur müde“, sagte ich. „Kann ich mich kurz hinlegen?“
Mama schaute mir in die Augen und sah den Schatten hinter dem Lächeln.
„Natürlich“, antwortete er. „Komm schon, Schatz, die Couch wartet auf dich. Wenn du aufwachst, sind die frisch gebackenen Kekse fertig.“