Ein bonbonrosa Stringtanga und eine Flut von Fragen
Es begann alles an einem Dienstag, dem Waschtag und dem Tag der Superheldenunterwäsche. Laurence faltete gerade die Wäsche zusammen, als sie aufblickte und plötzlich – oder besser gesagt, vor einem Fenster voller Spitze – eine ganze Reihe von Unterwäsche aller Art erblickte. Spitzenhöschen, bonbonfarbene Tangas, Teile, die so leicht waren, dass sie wie Puppenaccessoires aussahen … nur dass sie stolz vor Hugos Zimmer flatterten. „Mama, was ist das Pinke da? Eine Steinschleuder?“, fragte der Junge unschuldig. Verlegen, aber amüsiert, versuchte Laurence, das Thema zu wechseln, doch die wachsende Neugier ihres Sohnes brachte sie dazu, über eine … dauerhaftere Lösung nachzudenken.

Wenn die Geduld schwindet und der Humor die Oberhand gewinnt
Die Tage vergehen, die Tangas tanzen weiter ihren Morgentanz. Laurence versucht es mit Diplomatie. Sie klingelt bei Julie und erklärt höflich, dass ihre freizügige Unterwäsche Hugos Unschuld stört. Doch Julie Martin, mit einem provokanten Lächeln auf den Lippen, sieht das Problem nicht. „Es sind doch nur Klamotten! Bring ihm das wahre Leben bei!“, entgegnet sie herablassend, bevor sie ihr rät, ihre Prioritäten zu überdenken. Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
