Wie gelangen sie hinein? Oft übersehene Zugangspunkte…
Ein einfacher Riss in der Wand, eine kontaminierte Einkaufstüte oder Lüftungsschächte genügen, damit sie eindringen können. In Mehrfamilienhäusern ist die Situation komplizierter: Gemeinsam genutzte Schächte und Trennwände begünstigen ihre Ausbreitung. Ein Befall in der Nachbarwohnung kann schnell zu Ihrem Problem werden…

Vorbeugende Gewohnheiten, die man annehmen sollte
Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich ihre Ansiedlung verhindern oder ihre Ausbreitung einschränken. Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung Ihrer Küche und achten Sie dabei besonders auf Ecken und Ritzen.
Lassen Sie unbedingt kein ungespültes Geschirr herumstehen, leeren Sie Ihre Mülleimer täglich und achten Sie darauf, dass sie fest verschlossen sind. Überprüfen Sie regelmäßig Lüftungskanäle und Fenster: Etwas Silikondichtstoff kann eine wirksame Abdichtung gewährleisten.
Praktischer Tipp: Feinmaschige Moskitonetze über Lüftungsöffnungen verhindern das Eindringen von Moskitonetzen und sorgen gleichzeitig für eine gute Belüftung.
Umweltfreundliche Methoden, um es loszuwerden
Sie möchten keine chemischen Insektizide verwenden? Mehrere natürliche Alternativen haben sich als überraschend wirksam erwiesen. Bereiten Sie eine Mischung aus Backpulver und Puderzucker zu und verteilen Sie diese in kleinen Schalen an strategischen Stellen. Kakerlaken lieben sie … überleben sie aber nicht.
Eine weitere Möglichkeit: Borsäure (die mit Vorsicht zu handhaben ist) ergibt in Kombination mit Mehl oder Eigelb hervorragende Ergebnisse. Heimwerker können Fallen aus Gläsern herstellen, die mit Honig oder feuchtem Kaffeesatz gefüllt sind.
Wie man sie auf natürliche Weise fernhält? Ätherische Öle von Eucalyptus radiata oder Spearmint wirken als effektive Abwehrmittel. Verwenden Sie sie in einem Diffusor oder verdünnt im Putzwasser.
