Löwenzahnblütenöl, hergestellt mittels Kaltaufgussverfahren

Getrocknete Löwenzahnblüten.
Löwenzahn erkennen.
Zunächst einmal: Löwenzahn erkennen. Es gibt nämlich einige ähnliche Arten. Löwenzahn hat Blattrosetten mit spitzen, gezackten Rändern, die nach unten zeigen, fast wie Pfeilspitzen oder Löwenzähne (daher übrigens auch der Name Löwenzahn, vom französischen Wort „Dent de lion“). Wenn die Pflanze, die Sie betrachten, runde Blätter hat, handelt es sich nicht um Löwenzahn.

Als Nächstes sollten Sie nach einem einzelnen Blütenstand Ausschau halten, der sich über die Blätter erhebt. Mehrere Blütenstiele? Das sieht danach aus.

Um ganz sicherzugehen, brechen Sie den Stiel ab und suchen Sie nach dem weißen, milchigen Saft. Dieser Saft besteht aus Naturlatex. Wenn Sie also eine Latexallergie haben, sollten Sie ihn nicht berühren. Falls Sie keine Latexallergie haben, kann er zur Warzenentfernung verwendet werden.

Löwenzahn – seine Vorzüge:
Die jungen Blätter schmecken köstlich in Salaten und sind sehr nahrhaft. Aus der Wurzel lässt sich ein entzündungshemmender Tee oder ein aromatischer Röstkaffee zubereiten. Die Blüten sind essbar und können in Salaten, Donuts oder Tee verwendet werden. Mehr über die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten von Löwenzahn als Superfood erfahren Sie im Beitrag: Das überraschende Superfood aus Ihrem Garten: Löwenzahn.

Heute möchten wir uns aber etwas genauer mit Blumen beschäftigen, aus denen man Kräuteröle für die Hautpflege herstellen kann. Blumen sind reich an Antioxidantien und Inhaltsstoffen, die beruhigend und wohltuend für die Haut wirken. Sie helfen, trockene Haut zu regenerieren und wirken zudem entzündungshemmend.

In den meisten Fällen lasse ich die Kräuter in Öl ziehen und extrahiere die Inhaltsstoffe durch sanftes Erhitzen. Natürlich stelle ich auch eine schnellere Variante von Löwenzahnöl her. Heute zeige ich euch die Kaltinfusionsmethode.