Seien wir ehrlich… Was ist Ihr erster Gedanke, wenn Sie diese Rippe sehen? Perfekt saftig oder noch nicht durchgegart?!

In den meisten modernen, gut instand gehaltenen Haushalten mit sicheren städtischen Wasserversorgungssystemen gilt das gelegentliche Trinken aus dem Badezimmerhahn nicht als unsicher.

Das Wasser wird in der Regel aufbereitet und reguliert, bevor es ins Haus gelangt.

Es gibt jedoch einige wichtige Ausnahmen, bei denen Vorsicht geboten ist:

1. Ältere Sanitärsysteme

Häuser mit veralteten Rohrleitungen können Rohre aus Materialien enthalten, die heutzutage kaum noch verwendet werden. In seltenen Fällen kann dies die Wasserqualität beeinträchtigen.

2. Wasserspeichertanks

In einigen Regionen wird das Wasser in Tanks auf Dächern oder im Erdreich gespeichert, bevor es zu den Haushalten geleitet wird.

Werden die Tanks nicht regelmäßig gereinigt, kann die Wasserqualität je nach Durchflussmenge und Nutzungsmuster von Wasserhahn zu Wasserhahn variieren.

3. Stehendes Wasser

Wasser, das über Nacht in den Leitungen gestanden hat, kann aufgrund mangelnder Bewegung anders schmecken. Das ist in der Regel nicht schädlich, kann aber die Frische beeinträchtigen.

Es wird oft empfohlen, den Wasserhahn einige Sekunden laufen zu lassen, bevor man trinkt.

Warum sich die Küche „sicherer“ anfühlt, selbst wenn das nicht immer der Fall ist

Die Wahrnehmung spielt in dieser Debatte eine große Rolle.

Die meisten Menschen trinken lieber aus dem Küchenhahn, weil:

Es steht im Zusammenhang mit der Zubereitung von Speisen.

Es wird häufiger zum Kochen und Trinken verwendet.

Es wird in der Regel häufiger gereinigt.

Es erscheint „sinnvoller“, zu konsumieren

Das Badezimmer hingegen wird mit Hygienetätigkeiten wie Händewaschen oder Zähneputzen in Verbindung gebracht, wodurch es weniger geeignet zum Trinken erscheint – selbst wenn es sich um dasselbe Wasser handelt.

Es ist eher psychologischer als wissenschaftlicher Natur.

Was Gesundheitsexperten normalerweise sagen

In vielen Ländern mit regulierten Wassersystemen herrscht unter den Gesundheitsbehörden in der Regel Einigkeit über mehrere Kernpunkte:

Leitungswasser ist in den meisten Haushalten unbedenklich trinkbar.

Die Wasserqualität hängt stärker von der kommunalen Wasseraufbereitung ab als vom Standort des Zimmers.

Der Zustand Ihrer Rohrleitungen kann den Geschmack und die Sauberkeit Ihres Leitungswassers beeinflussen.

Gelegentliches Trinken aus dem Badezimmerhahn ist an sich nicht schädlich.

Entscheidend ist nicht, ob das Wasser aus dem Badezimmer oder der Küche kommt, sondern ob das Wassersystem im Haus sauber und ordnungsgemäß gewartet ist.

Das Hygieneargument: Ist Trinkwasser aus der Toilette „schmutzig“?