Ein Lorbeerblatt unter das Kopfkissen zu legen, wird zu einem Akt stillen Mutes:
„Heute Nacht wähle ich Frieden.
Ich wähle Vertrauen.
Ich bin beschützt.“
Es kostet nichts.
Aber es schenkt dir alles:
→ Einen Moment der Ruhe vor dem Schlafengehen
→ Ein Pflegeritual
→ Einen kleinen, duftenden Anker in der Dunkelheit
Raum für Wünsche schaffen.
Lorbeerblätter gelten seit jeher als Symbol für die höchsten menschlichen Sehnsüchte.
Der Legende nach ziehen sie Fülle, Liebe und Glück an.
Traditionell schreiben sie ihren tiefsten Wunsch auf einen Zettel – „Heilung für meine Mutter“, „Der Mut, neu anzufangen“ – und legen ihn unter ihr Kopfkissen, in der Überzeugung, dass die Nacht ihn wie Rauch verwehen wird.
Ich habe das auch getan.
Nicht, weil ich darüber nachgedacht habe.
Sondern weil es sich in der Stille vor dem Einschlafen, wenn das Herz sanft und ehrlich ist, anfühlt,
als würde man einen Samen in fruchtbaren Boden pflanzen, wenn man ein Symbol der Hoffnung in Händen hält.
Ein sanfter Schlussgedanke.
Bei diesem Ritual geht es nicht um blinden Glauben,
sondern um Zärtlichkeit.
Zärtlichkeit für jene Teile in uns, die sich noch immer vor der Dunkelheit fürchten.
Zärtlichkeit für die Vorfahren, die Kerzen anzündeten, als die Nacht endlos schien.
Zärtlichkeit für die stille Wahrheit, dass manchmal
das kleinste Blatt die Last tausender Gebete tragen kann.
Wenn Sie also eines Morgens ein Lorbeerblatt unter Ihrem Kopfkissen finden,
betrachten Sie es nicht als uralte Magie.
Würdigen Sie es als menschliche Magie:
die beständige, sanfte Geste zu sagen:
„Ich bin hier. Ich höre zu. Ich bin in Sicherheit.“
Ob du es versuchst oder nicht, mögen deine Nächte von Frieden erfüllt sein.
Und mögen deine Träume, wenn sie kommen,
die Weisheit in sich tragen, die nur die Stille schenken kann.
—
In Achtung vor den alten Bräuchen, die uns auch heute noch Wärme spenden.