3. Schwangerschaft
Ingwertee kann in der Frühschwangerschaft gefährlich sein und die Wehentätigkeit hemmen. Nach dem ersten Trimester sollte Ingwer nur noch in sehr geringen Dosen (wenn überhaupt) eingenommen werden, da er Wehen auslösen kann (2). Dies kann wiederum zu Wehen oder einer Fehlgeburt führen.
Andererseits kann es hilfreich sein, wenn der errechnete Geburtstermin verstrichen ist und Sie bereit sind, Ihr Kind persönlich kennenzulernen.
4. Untergewicht
Ingwer fördert die Verdauung und ist daher so wirksam bei Magenverstimmungen und anderen Magen-Darm-Problemen. Wenn Sie untergewichtig sind, sollten Sie Ihre Verdauung verbessern und möglichst viele Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen.
Der hohe Ballaststoffgehalt der Ingwerwurzel beschleunigt die Passage der Nahrung durch das Verdauungssystem, und andere in der Wurzel enthaltene Verbindungen können den Stoffwechsel in großen und starken Mengen anregen.
Ingwerersatz
Wenn Sie in eine dieser Kategorien fallen, gibt es weitere, die Sie wegen ihrer Geschmacks- und/oder medizinischen Eigenschaften verwenden können.
Für mehr Geschmack können Sie Paprikapulver (getrocknete, gemahlene Paprika) und ganze Paprikaschoten verwenden – alternativ Cayennepfeffer oder süße Paprika, je nach Ihrem Geschmack.
Paprika gibt es in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichem Schärfegrad, von mild bis scharf. Sie enthält alle Nährstoffe einer ganzen Paprika und ist in der Küche sehr vielseitig einsetzbar.
Paprika ist reich an Eisen sowie den Vitaminen A, B6 und E und hat daher viel zu bieten. Darüber hinaus enthält sie Capsaicin, ein antioxidatives Phytonährstoff mit entzündungshemmender Wirkung, der für seine positive Wirkung auf den Verdauungstrakt bekannt ist.
Sie können auch Kardamom probieren, der mit seinem reichhaltigen, würzigen Geschmack, seinen Nährstoffen und seinen positiven Wirkungen überzeugt. Kardamom neutralisiert Säure, fördert die Verdauung und schmeckt köstlich im Kaffee.