Es war Gérards Handschrift.
In jener Nacht ging jemand um das Haus herum.
Ich hörte deutlich Schritte auf dem Kies.
Dann erhellte die Lampe kurz das Wohnzimmerfenster.
Ich habe sofort alle Lichter ausgeschaltet.
Mein Herz raste.
Jemand war dort.
Jemand wusste, dass ich allein war.
Ich nahm eine alte Schrotflinte, die an der Wand hing.
Die Schritte verstummten.
In der Ferne fuhr ein Auto an.
Heute Morgen entdeckte ich Reifenspuren vor dem Grundstück.
Und ein Detail jagte mir einen Schauer über den Rücken.
Eine ausgedrückte Zigarette auf dem Boden.
Mattheu rauchte genau diese Marke.
—
Am fünfzehnten Tag rief mich Maître Perrin.
Seine Stimme zitterte.
— *Frau Delmas… bitte hören Sie mir aufmerksam zu.*
– *Was ist los?*
— *Jemand hat seit Gérards Tod seine Konten durchgesehen.*
Ich hatte einen Kloß im Hals.
– *WHO?*
– *Ich weiß es noch nicht.*
Dann fügte er hinzu:
— *Aber Ihr Mann hat kurz vor seinem Tod eine riesige Geldsumme überwiesen.*
– *Mit?*
Schweigen.
Dann:
— *Über zwölf Millionen Euro.*
Mir ist beinahe mein Handy runtergefallen.
Zwölf Millionen.
Wo ist er?
— *Ich schätze… in diesem Safe.*
Mir war am ganzen Körper kalt.
Es war also nicht nur ein Tropfen.
Das war etwas ganz anderes.