Die Feigengeste: die geheime Bedeutung eines der ältesten Handzeichen der Geschichte

Wenn eine Geste zum Familienerbstück wird

Mit der Zeit verlor die Geste ihren rauen Charakter und wurde zärtlicher. Vertrauter. Fast liebevoll.

Großmütter bauten es in Spiele mit ihren Kindern ein, Eltern neckten ihre Kinder damit liebevoll. Und manchmal, in den Höhepunkten – bei der Abfahrt zum Bahnhof, beim Abschied vor der Haustür –, sagte er alles, was Worte nicht ausdrücken konnten.

Was uns diese uralte Geste heute noch lehrt

Im Zeitalter von Instant Messaging und Ein-Klick-Reaktionen erinnert uns die Feigengeste an eine langsamere, besonnenere und differenziertere Art der Kommunikation. Bestätigen ohne Aggression, Grenzen setzen ohne Konfrontation, Lachen ernten ohne zu verletzen: Diese Werte haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

Denn bevor uns die Technologie tausend Möglichkeiten zum Sprechen gab, wussten unsere Hände bereits alles.

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