Er schaufelt das Grab seiner zweijährigen Tochter, damit sie sich daran gewöhnt: eine Geschichte, die die Herzen der Welt bricht.

Die Geste eines Vaters, der nicht aufgeben kann

Am 23. Juni traf Liyong eine Entscheidung, die die Welt schockierte. Da er sich keine weitere Behandlung leisten konnte und von Trauer überwältigt war, begann er selbst, ein Grab für seine Tochter auszuheben. Seine unter Tränen geflüsterte Erklärung war herzzerreißend: Er wollte, dass Lei sich allmählich an die kalte Erde gewöhnte, damit sie im Ernstfall nicht zu viel Angst hätte.

Das Foto des Vaters, der in dem frisch ausgehobenen Grab liegt und seine Tochter fest an sich drückt, hat die chinesischen sozialen Medien überschwemmt. Ein unerträgliches und ergreifendes Bild, das Bände über die Liebe eines Elternteils spricht, der in Verzweiflung getrieben wurde.

Eine zerbrechliche Hoffnung ist noch möglich

Ärzte haben einen Hoffnungsschimmer geschaffen. Eine Transplantation kompatibler Stammzellen könnte die kleine Lei retten. Weder Vater noch Mutter kommen als Spender infrage, doch das Paar beschloss, seine Familie zu vergrößern, in der Hoffnung, dass ein zweites Kind die passenden Stammzellen liefern könnte. Die Mutter, Deng Min, sollte Anfang Juli entbinden.

Doch selbst wenn ein passender Spender gefunden wird, kostet die Transplantation noch weitere 12.000 Yuan – eine Summe, die die Familie nicht mehr aufbringen kann. Glücklicherweise hat die Mobilisierung chinesischer Internetnutzer, die von dieser Geschichte berührt waren, dazu geführt, dass der Spendenaufruf weite Verbreitung gefunden hat. Viele vertrauten an, dass sie beim Lesen dieser Zeilen an ihre eigenen Kinder, ihre eigenen Väter gedacht haben.

Die Liebe eines Vaters ist grenzenlos – und diese Geschichte ist der herzzerreißendste Beweis dafür.

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