Geschenk gebort Sünde Tochter

„Sie wird die Direktorin der Akademie werden“, sagte Julian. „Man sagt, sie höre den Herzschlag einer Krankheit, noch bevor ein Arzt den Patienten berührt. Sie ist die Seele dieser Einrichtung.“

Das Dorf hielt den Atem an. Malik, Zainabs Vater, kroch aus dem Schatten seines Schuppens, die Augen wild vor Gier. „Nehmt es!“, schrie er mit kläglicher Stimme. „Nehmt das Gold! Wir können zurück zum Gut! Wir können wieder Könige sein!“

Zainab blickte ihren Vater nicht an. Sie ignorierte ihn völlig. Sie streckte die Hand aus und fand Yushas Hand, ihre Finger mit seinen verschränkt.

„Wir sind nicht mehr die Menschen, die in dieser Stadt lebten“, sagte Zainab zum Gouverneur. „Diese Version von uns ist in Feuer und Dunkelheit untergegangen. Wenn wir gehen, werden wir nicht als ‚wiederhergestellte‘ Eliten gehen. Wir werden gehen als die Bettler, die sehen gelernt haben.“

„Ich akzeptiere Ihre Bedingungen“, sagte Julian, und ein kleines, ehrliches Lächeln durchbrach seine steinerne Fassade.

Der Aufbruch war kein großer Festzug. Sie nahmen nur ihre Kräuter, ihre silbernen Instrumente und die Erinnerungen an die Hütte mit.

Als der Karren den Bergrücken hinauf zur Stadt fuhr, spürte Zainab, wie sich die Luft veränderte. Der Duft des Flusses verschwand und wurde durch den schweren, vielschichtigen Geruch von Stein, Rauch und Menschen ersetzt.

„Hast du Angst?“, flüsterte Yusja und zupfte an seinem Fell.

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