Ich habe weder meinem Ex-Mann noch seiner arroganten Familie jemals erzählt, dass ich eigentlich die alleinige Eigentümerin des Millionen-Dollar-Unternehmens war, für das sie alle arbeiteten.

Ich starrte auf die Dokumente, dann auf meinen Magen.

“Alejandro… ich bin schwanger”, flüsterte ich.

Doña Rebeca lachte mit deutlicher Verachtung.

„Glaubst du, eine Schwangerschaft hält dich im Leben meines Sohnes? Mach die Augen auf! Mein Sohn wird bald Vizepräsident der Grupo Altamira. Und du? Du bist nur eine arme, nutzlose Frau, die wir nicht länger unterstützen wollen.“

Fernanda lächelte spöttisch und packte seinen Arm. „Er braucht eine Partnerin, die ihm ebenbürtig ist, jemanden mit Klasse und Ambitionen. Sieh dich doch an … du siehst aus wie ein Dienstmädchen.“

Ich blickte Alejandro an und hoffte – nur ein einziges Mal –, dass er mich verteidigen würde.

Aber er hat es nicht getan.

„Ich habe bereits unterschrieben“, sagte er kurz angebunden. „Du hast meinem Leben nichts gebracht. Ich brauche weder dich noch ein Kind, um mich jetzt, wo ich kurz davor stehe, ganz oben anzukommen, aufzuhalten.“

Ich habe nicht geweint.

Stattdessen erstarrte etwas in mir völlig. Der letzte Funken Liebe, den ich für ihn empfand, verschwand.

Ich nahm den Stift und unterschrieb.