Er rieb sich die Augen und sagte: „Ich wollte nur mal hallo sagen.“
Zuerst fand ich es süß.
Ich kniete mich hin, umarmte sie und sagte ihr, dass ich sie liebte. Dann erinnerte ich sie daran, dass kleine Mädchen Schlaf brauchen, besonders an Schultagen.
Sie nickte, aber am nächsten Morgen klingelte der Wecker erneut.
Und am nächsten Morgen.
Und jeden darauffolgenden Morgen.

Eine neue, seltsame Routine
Zuerst habe ich versucht, geduldig zu sein.
„Schatz“, sagte ich eines Morgens, während ich mir Kaffee in meine Thermoskanne goss, „du kannst dich von mir verabschieden, bevor du schlafen gehst. Du musst nicht um vier Uhr aufstehen.“
„Aber ich will es haben“, sagte sie.
“Du brauchst Ruhe.”
“Mir geht’s gut.”
„Du bist sieben Jahre alt.“
Er sah mich mit diesen ernsten braunen Augen an, die er von seiner Mutter geerbt hatte, und sagte: „Bitte, Papa. Lass mich das tun.“
Das war Lily. Eine schwache Stimme, ein zartes Herz, so stur wie ein verschlossenes Tor.
Dann hörte ich auf zu streiten.