Savannah: Der Flughafen, unter dessen Start- und Landebahnen sich Gräber befinden

Wenn ein Bauernhof zum Flughafen wird: Die Ursprünge des Mysteriums

Lange bevor Flugzeuge über das Gebiet flogen, war das Gelände des heutigen Flughafens Savannah/Hilton Head nur ein kleiner Bauernhof. Er gehörte Richard und Catherine Dotson, einem 1779 geborenen Bauernpaar, das sein Leben lang das Land in den damals als Cherokee Hills bekannten Hügeln bewirtschaftete. Als sie Ende des 19. Jahrhunderts starben, wurden sie auf ihrem Grundstück beigesetzt, was damals üblich war. Der Familienfriedhof umfasste über hundert Gräber, darunter die von Verwandten, ehemaligen Arbeitern und ehemals versklavten Menschen, sowohl freien als auch unfreien.

Savannah: Der Flughafen, unter dessen Start- und Landebahnen sich Gräber befinden

Ein Wendepunkt, der durch den Zweiten Weltkrieg erzwungen wurde

1942, als der globale Konflikt tobte, benötigte die amerikanische Armee zusätzliche Infrastruktur. Savannah wurde zu einem strategischen Punkt, und das Land der Familie Dotson wurde mit Zustimmung ihrer Nachkommen beschlagnahmt. Über hundert Gräber wurden daraufhin auf den berühmten Bonaventure-Friedhof umgebettet. Die sterblichen Überreste von Richard und Catherine wurden jedoch nicht umgebettet. Warum? Aus Respekt vor ihrem letzten Wunsch: ewig auf ihrem Land zu ruhen. Angesichts dieses Wunsches trafen die Behörden eine recht überraschende Entscheidung.

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