In ein normales Fach passt es einfach nicht hinein.
Letztes Jahr kaufte sich Teun (45) seinen Traumwagen: einen gigantischen Dodge Ram Pickup. Er ist unheimlich stolz darauf, doch seine Nachbarn sehen ihn eher als Ärgernis. Das Auto ist so groß, dass ein normaler Parkplatz einfach zu klein ist.
Laut Teun hat er kaum eine andere Wahl. „Ich habe es wirklich versucht, aber es funktioniert einfach nicht. Entweder steht mein Auto hervor oder ich blockiere die Durchfahrt. Deshalb parke ich manchmal eben in zweiter Reihe.“
Die Nachbarn nennen es egoistisch; er nennt es einfach Notwendigkeit.
Traumauto oder Platzfresser?
Ein solcher Dodge Ram ist berüchtigt für seine Größe. In engen Wohnstraßen mit begrenzten Parkmöglichkeiten führt dies schnell zu Ärger.
Anwohner beklagen, dass immer weniger Parkplätze zur Verfügung stehen und die Sicht auf der Straße sich verschlechtert. Einige sagen sogar, dass es für Rettungsdienste schwieriger wird, durchzukommen, wenn der Pickup in zweiter Reihe parkt.
Teun versteht, dass das ein Streitpunkt ist, aber er bleibt bei seiner Meinung. „Ich zahle Kfz-Steuer, Versicherung und all die anderen Kosten. Also darf ich es doch wohl einfach irgendwo parken?“