Wie man Petersilie konserviert und das ganze Jahr über frisch hält: die Methode der Köche

Sie kaufen einen wunderschönen Bund frische, grüne Petersilie – leuchtend, duftend, voller Versprechen … und nur drei Tage später liegt sie welk, gelblich oder schleimig ganz hinten im Kühlschrank. Kommt Ihnen das bekannt vor? Damit sind Sie nicht allein. Petersilie gehört zu den am häufigsten verschwendeten Kräutern in privaten Küchen, obwohl sie fast täglich zum Kochen verwendet wird.

Was viele nicht wissen: In Profiküchen bleibt Petersilie wochenlang, manchmal sogar länger, frisch, knackig und hocharomatisch. Kein Zaubertrick, keine teure Ausrüstung. Nur eine einfache Methode – eine, die alles verändert, sobald man sie einmal gelernt hat.

Petersilie ist viel empfindlicher, als sie aussieht. Trotz ihrer robusten Stängel reagiert sie äußerst empfindlich auf ihre Umgebung.

Übermäßige Feuchtigkeit verträgt sie nicht, da diese zu Schimmelbildung und schleimigen Blättern führt.

Sie verträgt auch keine trockene Luft, die sie lustlos und leblos macht.

Temperaturschwankungen schwächen es sehr schnell.

Eingeschlossene Feuchtigkeit beschleunigt die Vergilbung und Zersetzung.

Der häufigste Fehler? Petersilie in der Originalverpackung oder lose eingewickelt im Kühlschrank aufbewahren. Oft ist sie nach dem Waschen noch leicht feucht oder durch Kondenswasserbildung beschädigt. Diese eingeschlossene Feuchtigkeit schafft ideale Bedingungen für schnellen Verderb.

Innerhalb weniger Tage verlieren die Blätter ihre Festigkeit, ihre leuchtend grüne Farbe verblasst und ihr Duft verfliegt. Schließlich bleibt einem nichts anderes übrig, als die meisten wegzuwerfen – was ärgerlich und verschwenderisch ist.

Weiterlesen auf der nächsten Seite >>