- Nierenerkrankung
- Morbus Crohn oder andere Erkrankungen, die die Verdauung beeinträchtigen
- Nebenschilddrüsenprobleme
- Einnahme von Antibiotika oder Medikamenten gegen Diabetes und Krebs
- Alter
- Alkoholmissbrauch
Wie man mehr Magnesium zu sich nimmt
Viele Menschen nehmen Magnesiumpräparate ein, aber sie nehmen nicht immer die richtigen.
Kleinere Studien haben gezeigt, dass Magnesium in den Formen Aspartat, Citrat, Lactat und Chlorid besser absorbiert wird und eine höhere Bioverfügbarkeit aufweist als Magnesiumoxid und Magnesiumsulfat (1).
Wenn Sie sich für die Einnahme von Magnesiumpräparaten entscheiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um sicherzustellen, dass Sie ausreichend Kalzium sowie die Vitamine K2 und D3 zu sich nehmen, da diese Nährstoffe miteinander interagieren und die Aufnahme verbessern.
Viele Lebensmittel sind mit Kalzium und Vitamin D angereichert, aber möglicherweise benötigen Sie Vitamin K2 zusätzlich. Ihr Arzt kann Ihnen genau sagen, wie viel Sie benötigen und Ihre Werte nach Beginn der Einnahme überwachen.
Hier ist die empfohlene Magnesiummenge laut den National Institutes of Health:
| Empfohlene Tagesdosen (RDA) für Magnesium | ||||
| Alter | Männlich | Weiblich | Schwangerschaft | Stillzeit |
| Geburt bis 6 Monate | 30 mg* | 30 mg* | ||
| 7–12 Monate | 75 mg* | 75 mg* | ||
| 1–3 Jahre | 80 mg | 80 mg | ||
| 4–8 Jahre | 130 mg | 130 mg | ||
| 9–13 Jahre | 240 mg | 240 mg | ||
| 14–18 Jahre | 410 mg | 360 mg | 400 mg | 360 mg |
| 19–30 Jahre | 400 mg | 310 mg | 350 mg | 310 mg |
| 31–50 Jahre | 420 mg | 320 mg | 360 mg | 320 mg |
| 51+ Jahre | 420 mg | 320 mg |
*Ausreichende Zufuhr (AI)
Regelmäßige Bäder mit Bittersalz oder Fußbäder sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, mehr Magnesium aufzunehmen, da es über die Haut aufgenommen werden kann. Wer nicht gerne badet, kann auch Magnesiumöl auf den Körper auftragen.
Zuallererst ist der beste Weg, den Magnesiumspiegel zu erhöhen, die Ernährung umzustellen und mehr magnesiumreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen.