🚩 2. Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Warum es viele überrascht : Schwäche oder Krämpfe in den Beinen können fälschlicherweise für Arthritis oder Alterserscheinungen gehalten werden, können aber auch durch eine verminderte Durchblutung aufgrund verstopfter Arterien verursacht werden.
Hauptsymptom : Claudicatio intermittens – Schmerzen/Krämpfe in den Waden beim Gehen, die nach einer Pause verschwinden. Manche Menschen verspüren jedoch nur Müdigkeit oder ein Schweregefühl ohne Schmerzen.
Was kann man dagegen tun ?
Bitten Sie Ihren Arzt um einen Knöchel-Arm-Index-Test (ABI-Test) (einfach, nicht-invasiv).
Gehtherapie : Geführte Spaziergänge von 30-45 Minuten, 3-5 Mal pro Woche – verbessert die Durchblutung.
Hören Sie mit dem Rauchen auf , halten Sie Ihren Blutdruck und Cholesterinspiegel unter Kontrolle und ziehen Sie Medikamente (wie z. B. Cilostazol) in Betracht.
⚠️ Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) erhöht das Risiko eines Herzinfarkts/Schlaganfalls – ignorieren Sie sie nicht.
🚩 3. Nebenwirkungen von Medikamenten
Warum das viele überrascht : Gängige Medikamente können die Beinkraft beeinträchtigen, ohne dass die Betroffenen es bemerken.
Statine (cholesterinsenkende Medikamente): verursachen bei 5-10% der Anwender Muskelschmerzen/Muskelschwäche.
Diuretika (wie Furosemid): senken den Kalium- und Magnesiumspiegel → Beinkrämpfe und Schwäche.
Betablocker : Sie verringern die Belastbarkeit beim Sport und verursachen Beinermüdung.
Was lässt sich dagegen tun ?
Besprechen Sie alle Ihre Medikamente mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Setzen Sie Ihre Medikamente niemals eigenmächtig ab , sondern fragen Sie sich: „Könnte dies die Ursache meiner Beinschwäche sein?“
Oft lässt sich das Problem durch eine Anpassung der Dosierung oder durch den Wechsel zu einem anderen Medikament lösen.