8 Anzeichen dafür, dass Sie zu viel Zucker essen!

Zucker macht süchtig, genau wie Kokain, und die Wirkungen sind ähnlich. Er regt die Produktion von Dopamin an, dem Glückshormon. Oftmals verspüren wir, ohne darüber nachzudenken, die Versuchung, Süßigkeiten und einfache Kohlenhydrate zu essen, um unseren „Kick“ zu bekommen. Wie bei anderen Süchten entwickelt unser Körper eine Toleranz gegenüber Zucker, was bedeutet, dass wir, je mehr wir davon konsumieren, immer mehr Verlangen danach verspüren, selbst wenn wir keinen Hunger haben.

2. Energiemangel und Müdigkeit:
Orexine, eine Art Neuropeptid, spielen eine Rolle im Schlaf-Wach-Rhythmus. Sie reagieren empfindlich auf Zucker und den Blutzuckerspiegel. Ein leichter Anstieg des Blutzuckerspiegels kann die Übertragung neuronaler Signale durch Orexine hemmen und so Schläfrigkeit verursachen. Nach der kurzfristigen Energiezufuhr durch Zucker tritt aufgrund der Hemmung der Neurotransmitter bald Müdigkeit ein.

3. Gewichtszunahme:
Übermäßiger Zuckerkonsum führt zu Gewichtszunahme. Natürlich spielen auch andere Faktoren wie Aktivitätsniveau und Stoffwechselrate eine Rolle, aber der Körper verbrennt Zucker zunächst zur Energiegewinnung. Was er nicht sofort verbrauchen kann, wird als Fett gespeichert.

Darüber hinaus führt zu viel Zucker zu übermäßigem Essen, da er das Hormon Leptin unterdrückt, welches dem Körper signalisiert, mit dem Essen aufzuhören. Wer sich nach dem Zuckerkonsum müde und antriebslos fühlt, hat außerdem weniger Lust auf Sport.

Ein Anstieg des Blutzuckerspiegels regt die Insulinproduktion an, um ihn wieder zu normalisieren. Insulin senkt den Blutzucker: Wenn er schwankt oder zu niedrig ist, signalisiert der Körper einen erhöhten Energiebedarf. Daraufhin beginnt man zu essen, selbst wenn es eigentlich nicht nötig ist.

4. Häufige Erkältungen und Grippe.
Zu viel Zucker schwächt das Immunsystem. Denn Glukose reduziert die Aktivität der weißen Blutkörperchen, die für die Bekämpfung von Krankheitserregern wie Viren zuständig sind. Regelmäßiger Zuckerkonsum macht uns anfälliger für Infektionen, da unser Körper sie schlechter bekämpfen kann.

5. Abgestumpfte Geschmacksknospen