Aldi und Lidl sind nicht mehr die günstigsten: Dieser Supermarkt macht jetzt Gewinn und ist billiger.

Der Lebensmitteleinkauf ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. Viele Haushalte stellen fest, dass sie für dieselben Produkte mehr bezahlen als früher. Neue Studien zeigen jedoch, dass die Preisunterschiede zwischen den Supermärkten größer sind als je zuvor. Wer bereit ist, kritisch zu vergleichen, kann jährlich Hunderte von Euro sparen.

Die Verbraucherorganisation vergleicht dreizehn Supermarktketten

Am 6. Mai 2026 untersuchte der niederländische Verbraucherverband die Preise von 131 häufig gekauften Billigprodukten in dreizehn niederländischen Supermarktketten. Dabei wurde die jeweils günstigste Produktvariante berücksichtigt, darunter Eigenmarken und preiswerte Alternativen zu bekannten Markenprodukten.

Um einen fairen Vergleich zu gewährleisten, wurden unterschiedliche Verpackungsgrößen in gleiche Mengen umgerechnet. Auf diese Weise wurden die Produkte anhand des Preises pro Liter, Kilogramm oder Stück verglichen.

Discounter bleiben erschwinglich

Supermärkte mit einem begrenzten Sortiment können traditionell wettbewerbsfähige Preise anbieten. Indem sie weniger verschiedene Produkte führen und effizienter arbeiten, können Discounter ihre Kosten niedrig halten.

Die neuesten Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass sich die Rangfolge verändert hat. Während Aldi und Lidl jahrelang die unangefochtenen Preiskämpfer waren, wurden sie inzwischen von anderen Ketten überholt.

Dirk und Nettorama führen die Liste an.

Laut dem Verbraucherverband sind Dirk und Nettorama derzeit die günstigsten Supermärkte in den Niederlanden. Im Durchschnitt liegen beide Ketten 9 Prozent unter dem durchschnittlichen Preisniveau aller befragten Supermärkte.

Vomar und Hoogvliet entwickeln sich ebenfalls bemerkenswert gut. Ihre Preise liegen 8 bzw. 7 Prozent unter dem nationalen Durchschnitt.

Aldi und Lidl verlieren Marktanteile

Auffällig ist, dass Aldi und Lidl im Vergleich zu früheren Preisvergleichen weniger günstig sind. Lidl liegt im Durchschnitt 6 Prozent unter dem Durchschnittspreis, Aldi hingegen 5 Prozent darunter.

Infolgedessen zählen beide Ketten zwar immer noch zu den preisgünstigeren Supermärkten, doch der Abstand zu den absoluten Marktführern hat sich verringert.

Service-Supermärkte sind etwas teurer

In größeren Supermärkten mit Serviceangebot sind die Preise im Durchschnitt etwas höher. Albert Heijn liegt genau im Durchschnittspreissegment, während Jumbo und PLUS etwa 1 Prozent teurer sind.

Andererseits bieten diese Ketten oft eine größere Produktpalette, mehr Sonderangebote und zusätzliche Serviceleistungen wie Hauslieferung und einen umfassenderen Kundendienst.