Mit zunehmendem Alter durchläuft der Körper viele Veränderungen, von denen einige verwirrend oder beunruhigend sein können.
Ein häufiges Problem ist das Auftreten kleiner, harter Knoten an den Fingergelenken, insbesondere um die Fingernägel herum. Diese Knoten können ungewöhnlich aussehen und manchmal Beschwerden verursachen, was Fragen nach ihrem Ursprung und ihrer Bedeutung aufwirft.
Diese kleinen Erhebungen sind meist knöcherne Auswüchse, sogenannte Knötchen, die häufig im Zusammenhang mit Arthrose auftreten, einer Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels gekennzeichnet ist. Sie bilden sich typischerweise an den Gelenken in der Nähe der Fingerkuppen und können die Haut straff oder glänzend erscheinen lassen.
Die häufigste Form sind Heberden-Knoten.
Sie entstehen durch Knorpelabbau, wodurch Knochen aneinander reiben. Als Reaktion darauf bildet der Körper zusätzliches Knochengewebe, um das Gelenk zu stabilisieren. Dies führt zu kleinen, harten Knötchen an den Fingern. Diese Erkrankung tritt häufiger bei Frauen auf, insbesondere ab 45 Jahren.
Im Verlauf einer Arthrose können diese Knötchen an mehreren Fingern auftreten und so den Eindruck einer Ausbreitung erwecken. Genetische Veranlagung, Alterung und wiederholte Belastung der Hand tragen zum Fortschreiten und zur Verschlimmerung dieser Erkrankung bei.
Neben sichtbaren Knoten können Betroffene auch Schmerzen, Steifheit und eine verminderte Beweglichkeit der Finger verspüren.