Würmer in Früchten sind häufig, besonders bei Bio-Produkten, die nicht schnell verzehrt werden. Man muss sich keine Sorgen machen, aber es ist gut, die möglichen Risiken zu kennen. Weiße Würmer sind Fliegenlarven, und ihr Vorhandensein deutet darauf hin, dass die Frucht verdorben ist und theoretisch nicht mehr gegessen werden sollte. In den meisten Fällen genügt es, die Frucht gründlich zu waschen und gegebenenfalls faule Stellen zu entfernen. Und falls Sie versehentlich eine Aprikose oder einen Pfirsich mit „Poldo“ (Schmarotzer) essen, geraten Sie nicht in Panik.
Können sie gefährlich sein? Prinzipiell nicht, aber wenn man bedenkt, wovon sich Würmer ernähren (verrottendes Fleisch oder Kot), können sie die Gesundheit auf folgende Weise gefährden:
Bakterielle Vergiftung. Der Verzehr von Würmern kann bakterielle Infektionen verursachen. Die meisten Fruchtfliegen vermehren sich auf verrottenden Lebensmitteln, Fäkalien und Abfällen. Dadurch können die Würmer mit Salmonellen und E. coli infiziert werden. Die häufigsten Symptome einer bakteriellen Infektion sind Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Durchfall. In schweren Fällen kann es auch zu Blut im Stuhl kommen.
Myiasis. Myiasis ist eine Infektionsform, die auftritt, wenn Würmer im lebenden Gewebe von Menschen oder Tieren leben und sich davon ernähren. Dies betrifft meist Menschen mit mangelnder Mundhygiene, da sich die Larven in unhygienischen Bereichen des Mundes ansiedeln.
Allergische Reaktion. Bestimmte Larvenarten können bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen. In diesem Zusammenhang können Würmer auch Asthma oder Atemwegsreizungen verursachen. Einige Menschen berichten außerdem von Kontaktdermatitis nach dem Verzehr von Würmern.
Um das Risiko einer Wurminfektion zu vermeiden, sollten Sie Obst unreif verzehren. Überprüfen Sie außerdem Ihre Lebensmittel vor dem Verzehr. Vergessen Sie schließlich nicht, das Obst gründlich zu waschen, denn es gibt auch unsichtbare Gefahren, die genauso gefährlich sind.