Ich setzte mich einfach auf den Boden inmitten der Stofffetzen, so wie ich als Kind inmitten meiner kaputten Spielsachen saß und mir gesagt wurde, ich sei „zu selbstbewusst“.
Diese Worte hätten mich zerstören sollen.
Ein paar Minuten lang taten sie genau das.
Abend
Ich weiß nicht, wie lange ich am Boden lag.
Es war etwa drei Uhr morgens, und die Tränen hörten auf.
Und in diesem Moment veränderte sich etwas in mir. Es explodierte nicht, es richtete sich auf. Wie ein Rücken, der lange Zeit gekrümmt war und sich plötzlich nicht mehr beugt.
Ich verstand: Wenn sie mein Leben auslöschen wollte, dann deshalb, weil sie es nie gesehen hatte.
Wenn sie dachte, sie könnte bestimmen, wer ich bin, dann habe ich sie viel zu lange gewähren lassen.
Ich stehe auf.
In Stille.
Ich sammle die Stoffteile meines Kleides in einem Beutel und schließe ihn ein.
Ich habe sie nicht besucht.
Ich habe mich nicht erklärt.