Das einzige Haushaltsgerät, das unbemerkt Ihre Stromrechnung in die Höhe treibt.

Zu verstehen, wie und warum dies geschieht, ist der erste Schritt, um Ihre Energiekosten in den Griff zu bekommen, ohne dabei auf Komfort oder Bequemlichkeit verzichten zu müssen.

Warum ein elektrischer Wäschetrockner so viel Strom verbraucht Der Hauptgrund für den hohen Stromverbrauch elektrischer Wäschetrockner lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Wärme.

Anders als viele Haushaltsgeräte, die mit Motoren oder Elektronik betrieben werden, muss ein elektrischer Wäschetrockner schnell intensive Hitze erzeugen und diese lange genug halten, um die Feuchtigkeit aus der Kleidung zu entfernen. Dieses Heizelement verbraucht enorm viel Strom, viel mehr als den meisten Menschen bewusst ist.

Ein elektrischer Wäschetrockner verbraucht durchschnittlich zwischen 2.000 und 5.000 Watt pro Stunde. Zum Vergleich: Wie viel Strom verbrauchen andere, häufig genutzte Haushaltsgeräte?

Ein Kühlschrank verbraucht typischerweise etwa 150 bis 300 Watt.
Ein Laptop verbraucht etwa 50 bis 100 Watt.
Ein moderner LED-Fernseher verbraucht oft weniger als 150 Watt.
Selbst eine Waschmaschine, die das Wasser nicht erhitzt, verbraucht deutlich weniger Strom als ein Wäschetrockner.

Das bedeutet, dass bereits zehn Minuten Nutzung Ihres Wäschetrockners so viel Strom verbrauchen können wie mehrere Stunden Betrieb kleinerer Haushaltsgeräte. Im Laufe der Zeit summieren sich diese kurzen Phasen intensiver Nutzung schnell.

Wie rasant der tägliche Wäscheverbrauch zunimmt.
Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken darüber, wie oft sie ihren Trockner benutzen. Eine Ladung hier und da erscheint nicht viel. Doch betrachtet man die Zahlen genauer, wird das Ausmaß deutlich.

Stellen Sie sich einen Haushalt vor, der fünf Ladungen Wäsche pro Woche wäscht. Das sind etwa zwanzig Ladungen im Monat. Wenn jede Ladung 45 Minuten bis eine Stunde zum Trocknen braucht, kann der Trockner fünfzehn bis zwanzig Stunden im Monat laufen. Jede dieser Stunden verbraucht viel Strom, oft während der Spitzenzeiten.

Haushalte mit großen Familien oder solche, die häufig Wäsche waschen, nutzen den Trockner möglicherweise täglich. Das Trocknen von Handtüchern, Bettwäsche, Jeans und schwereren Stoffen erfordert noch mehr Energie, da diese Textilien länger Feuchtigkeit speichern und der Trockner daher stärker arbeiten muss.

Allein die Nutzung des Wäschetrockners kann einen überraschend großen Teil der gesamten Stromkosten eines Haushalts im Laufe eines Jahres ausmachen.

Versteckte Faktoren, die die Trocknerkosten weiter erhöhen.
Neben der Häufigkeit des Trocknerlaufs können verschiedene alltägliche Gewohnheiten und Umstände den Energieverbrauch unbewusst noch weiter steigern.

Einer der häufigsten Fehler ist das Überladen des Wäschetrockners. Ist die Trommel zu voll, kann die Luft nicht richtig zirkulieren. Die Wäsche trocknet dann langsamer, und das Gerät muss zusätzliche Trockengänge durchführen.