Im Jahr 2024 wurden in Frankreich über 1.300 Neugeborene im Namen Imran geboren. Laut Prognosen des französischen Namensregisters L’Officiel des prénoms 2026 belegt dieser Name mittlerweile Platz 20 der beliebtesten Jungennamen. Er spricht besonders junge Eltern an, die einen unverwechselbaren und gleichzeitig leicht zu akzeptierenden Namen suchen. Ein weiterer großer Vorteil ist seine klare Aussprache, die ihn in vielen Sprachen verständlich und natürlich klingen lässt – von Paris über London und Montreal bis Dubai.
Stéphanie Rapoport, Mitautorin des Buches, analysiert diesen Trend als eine Hinwendung zu „Erasmus-Namen“: Namen mit universeller Anziehungskraft, die Selbstvertrauen ausstrahlen, kulturelle Grenzen überwinden und Weltoffenheit demonstrieren. Imran verkörpert diese Dynamik perfekt.
Imran: ein beruhigender, ausgesprochen moderner Name
Neben seiner symbolischen Bedeutung besticht Imran auch durch seinen weichen, fließenden Klang. Er entspricht dem aktuellen Trend zu kurzen, zweisilbigen Namen – wie Noah, Adam oder Liam – und bewahrt sich dabei seine Originalität. Es ist kein kurzlebiger Trendname, sondern eine Wahl, die sich zunehmend als sichere Sache etabliert.
Eltern, die Imran adoptieren, sprechen oft von einer wahren Liebe auf den ersten Blick: „Wir suchten nach einem Namen mit starker Bedeutung, der aber nicht zu häufig vorkommt. Imran hat uns sofort verzaubert, er strahlt Sanftmut und Stärke zugleich aus“, vertraut Sarah an, Mutter eines kleinen Jungen, der im Januar 2025 in Lille geboren wurde.