Ein 76-jähriger Mann, der im Alter von 6 Jahren an Kinderlähmung erkrankte und seitdem gelähmt ist, war einer der letzten, die mit einer Eisernen Lunge lebten.

Wenn wir das Wort „Heldentum“ hören, denken wir oft an Heldentaten, Rekorde oder spektakuläre Abenteuer. Doch manche Helden schreiten ohne Umhang voran, still und leise, aber mit einer inneren Stärke, die die Welt um sie herum erhellt. So auch Paul Alexander, ein Mann, der fast 70 Jahre in einer künstlichen Lunge verbrachte. Und der trotz allem nie aufhörte, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Hier ist seine Geschichte.

Im Alter von sechs Jahren veränderte sich sein Leben für immer.

Dallas, 1946. Paul ist ein lebhafter und fröhlicher kleiner Junge, bis er eines Tages zu seiner Mutter rennt und ihr erzählt, dass es ihm nicht gut geht. Fieber, Müdigkeit, und dann, innerhalb weniger Tage … kann er weder schlucken noch atmen. Die Diagnose ist eindeutig:  Kinderlähmung . Damals befiel das Virus jedes Jahr Tausende von Kindern. Paul wird ins Krankenhaus gebracht und dort in eine riesige Metallmaschine gelegt: eine „  künstliche Lunge  “.

Drei Tage später wacht er in einer anderen Realität auf.

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