Adrian hob panisch den Kopf.
„Nein, nein, bitte! Clara, tu das nicht! Ich verliere alles!“
„Ich fuhr mit ruhiger Stimme fort: „Ich verlange außerdem die volle finanzielle Kontrolle. Ich möchte, dass jedes mit meinen Mitteln hergestellte Gerät dokumentiert und wiederhergestellt wird.“
„Ja, Ma’am.“
Adrians Stimme überschlug sich vor Verzweiflung. „Ich habe nichts mehr! Bitte, geben Sie mir nur noch eine Chance!“
Ich sah ihn ein letztes Mal an.
Der Zorn ist verflogen.
Reine Hellseherei.
„Du hast gesagt, ich gehöre nicht in deine Welt“, sagte ich leise. „Und du hattest Recht.“
Er sah mich an, ein Hoffnungsschimmer flackerte in seinen Augen auf –
bevor ich fertig war.
„Weil deine Welt klein ist. Sie basiert auf Ego und Illusionen. Meine ist die, in der du das Glück hattest, zu stehen.“
Ich wandte mich von ihm ab.
„Entferne es“, sagte ich.
Seine Schreie hallten durch den Ballsaal, als ihn die Sicherheitsleute hinauszerrten; seine Stimme klang plötzlich demütigend und voller Reue.
Derselbe Raum, der ihn Momente zuvor noch bewundert hatte, betrachtete ihn nun schweigend.
Sein Aufstieg war lautstark.
Doch sein Fall war lauter.
Und ich?
Ich betrat die Bühne, nahm ein Glas frischen Champagner entgegen und nippte langsam daran.
Zum ersten Mal seit langer Zeit –
Ich fühlte mich frei.