Mein Sohn gab einer schwangeren Fremden im Regen seinen Regenschirm – am nächsten Morgen standen 47 Regenschirme auf unserem Rasen, jeder mit einer nummerierten Box, die mir das Herz in die Hose rutschen ließ.

Mein zwölfjähriger Sohn kam nach Hause, nachdem er einem schwangeren Fremden, der vom Regen überrascht worden war, den Regenschirm seines verstorbenen Vaters geschenkt hatte. Ich dachte, ich müsste wütend sein, bis am nächsten Morgen unser Garten voller 47 Regenschirme und Kartons war. Seine kleine Geste der Freundlichkeit hatte sich zu etwas viel Größerem entwickelt, als wir beide erwartet hatten.
Mein zwölfjähriger Sohn hatte das letzte Geschenk seines Vaters Darren weitergegeben, und drei Tage später standen 47 aufgespannte Regenschirme auf unserem Rasen.

Alles begann in der Woche zuvor, als Eli völlig durchnässt ins Haus kam.

Ich öffnete die Tür mit einem Geschirrtuch über der Schulter, schon genervt, weil die Apotheke erneut angerufen hatte, um ein Rezept zu verlangen, das noch auf den Namen meines verstorbenen Mannes lautete.

Dann sah ich meinen Sohn an.

Wasser tropfte von seinem Haar. Sein Hemd klebte an seinem Körper, und seine Lippen zitterten.

„Eli“, sagte ich und zog ihn heran. „Wo ist dein Regenschirm, mein Schatz?“