Zu den weiteren wichtigen sekundären Pflanzenstoffen in Zwiebeln zählen Disulfide, Trisulfide, Cepaen und Vinyldentin. Laut der National Onion Association tragen all diese Verbindungen zur Erhaltung der Gesundheit bei und besitzen krebshemmende und antimikrobielle Eigenschaften.
Zwiebeln zählen, nicht zuletzt aufgrund ihrer weltweiten Verwendung in der Küche, laut einem Bericht aus dem Jahr 2002 in der Fachzeitschrift „Phytotherapy Research“ zu den wichtigsten Antioxidantienquellen in der menschlichen Ernährung. Der hohe Gehalt an Antioxidantien verleiht Zwiebeln ihren charakteristischen süßen Geschmack und ihr Aroma.
„Nahrungsmittel, die reich an Antioxidantien und Aminosäuren sind, ermöglichen dem Körper eine optimale Funktion“, sagte Lemond. „Antioxidantien helfen, Schäden und Krebs vorzubeugen. Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen, und Proteine werden für praktisch jede lebenswichtige Körperfunktion benötigt.“
Der Schwefel in Zwiebeln enthält essentielle Aminosäuren. „Schwefel ist eines der am häufigsten vorkommenden Mineralien in unserem Körper und unterstützt die Proteinsynthese sowie den Aufbau zellulärer Strukturen“, sagte Lemond.