Warum legen Flugbegleiter beim Start ihre Hände unter ihre Oberschenkel? Die wahre Erklärung

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen, ohne dass Sie genau darauf geachtet haben: Beim Start und bei der Landung nehmen die Crewmitglieder auf ihren Klappsitzen eine ganz bestimmte Haltung ein. Gerader Rücken, Füße flach auf dem Boden, Hände unter den Oberschenkeln verschränkt… Diese scheinbar harmlose Geste birgt tatsächlich eine viel tiefere Bedeutung, als man vermuten würde. Und ehrlich gesagt, wenn man das einmal weiß, wird man Flugbegleiter nie wieder mit denselben Augen sehen.

Die „Schutzhaltung“: weit mehr als nur eine Gewohnheit

Diese Geste wird als Anspannposition bezeichnet . Und nein, es handelt sich dabei weder um ein Entspannungsritual noch um eine Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben, während die Passagiere ihre Sicherheitsgurte anlegen.

Henny Lim, eine Flugbegleiterin von Cebu Pacific, erklärte auf TikTok, was diese Position tatsächlich beinhaltet: Der Sicherheitsgurt ist fest angelegt, der Rücken ist kerzengerade, die Hände sind unter die Oberschenkel geschoben, die Daumen sind nach innen gefaltet, die Arme sind entspannt und die Füße stehen flach auf dem Boden.

Das Ziel? Die Körperbewegung bei einem unerwarteten Aufprall einzuschränken. Durch das Beibehalten dieser stabilen Haltung wird das Verletzungsrisiko deutlich reduziert. Es ist einfach, effektiv und von den weltweit führenden Luftfahrtbehörden bestätigt.