Wie man Orchideen vermehrt, damit man sie nie wieder kaufen muss

Sobald der Keiki ausgewachsen ist, kann er mit besonderer Vorsicht von der Mutterpflanze getrennt werden.

Orchideenvermehrung durch Stecklinge:
Um den Stängel der Pflanze abzuschneiden und die Stecklinge zu nehmen, benötigen Sie eine wasserdichte Schüssel von etwa 8 Zentimetern Tiefe. Füllen Sie diese mit gut angefeuchtetem Sand oder Torf.

Schneiden Sie mit einem scharfen Messer einen etwa 30 Zentimeter langen Stängel von der Mutterpflanze ab. Teilen Sie diesen in 7 Zentimeter lange Stücke und achten Sie darauf, dass jedes Steckling eine ruhende Knospe aufweist.

Geben Sie Moos oder Sand in ein Gefäß und befeuchten Sie es. Legen Sie die Stecklinge hinein, decken Sie das Gefäß mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie es bei 15 °C und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt auf.

Nach einigen Wochen können Sie die Temperatur auf etwa 24–30 Grad Celsius erhöhen. Besprühen Sie die Schale regelmäßig mit Wasser, damit die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass ist. Sobald sich Triebe und Wurzeln gebildet haben, schneiden Sie die Pflanze mit einem scharfen Messer zurück. Besorgen Sie sich kleine Töpfe, um die jungen Orchideen einzupflanzen. Ideal ist eine Mischung aus Rinde, Blumenerde und gut angefeuchtetem Spanischem Moos. Setzen Sie die Orchidee mit den Trieben nach oben ein. Frisch aus Stecklingen gezogene Orchideen benötigen einen hellen Standort, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung. Gießen Sie regelmäßig, aber nicht zu viel, um Fäulnis zu vermeiden. Halten Sie die Pflanze an einem feuchten Ort, aber fern von direkten Wärmequellen.

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