Orchideen zählen zweifellos zu den schönsten und beliebtesten Blumen. Wer dachte, ihre jährliche Blüte sei das Schönste, worauf man sich freuen könne, hat wahrscheinlich noch nie versucht, sie zu vermehren und das Wachstum der kleinsten Exemplare zu beobachten.
Es gibt verschiedene Methoden zur Orchideenvermehrung, und fast alle ermöglichen es uns, unsere Lieblingspflanzen nahezu ununterbrochen zu reproduzieren, wenn sie richtig angewendet werden.
Orchideen werden durch Stecklinge der Mutterpflanze, auch Keiki genannt, vermehrt. Wir erklären das im Folgenden genauer.
Orchideenvermehrung mit Keikis: Keikis
sind Sämlinge, die am Stängel einer Orchidee wachsen und sich hervorragend zur Vermehrung eignen. Die neue Pflanze ist eine exakte Kopie der Mutterpflanze und entsteht durch ungeschlechtliche Vermehrung (ohne Bestäuber). Keikis entwickeln sich auf natürliche Weise, ihre Entwicklung kann aber auch gezielt gefördert werden, wie wir im Folgenden erläutern werden.
So gewinnen Sie Ableger von Orchideen:
Sobald die Orchidee verblüht ist, schneiden Sie den Blütenstiel direkt über dem Wurzelhals ab. Brechen Sie vorsichtig den Knoten ab. Dadurch wird die Pflanze mit Luft in Berührung gebracht, was die Bildung von Ablegern fördert.
Wie man Ableger pflanzt:
Sobald die Wurzeln der Ableger 4–5 Zentimeter lang sind, können sie umgepflanzt werden. Pflanzen Sie den Ableger in denselben Topf wie die Mutterpflanze, damit beide Pflanzen die gleichen Wachstumsbedingungen und die gleiche Luftfeuchtigkeit haben. ️️ Weiter zur nächsten Seite ️️
Schneiden Sie den Kindel etwa 3–5 cm vom Blütenstiel ab und pflanzen Sie ihn in denselben Topf. Die Wurzeln sollten nach unten zeigen und leicht mit Erde bedeckt sein. Auch der abgeschnittene Teil des Blütenstiels sollte mit Erde bedeckt werden. Sie können ihn zur Stabilisierung in die Erde biegen.