WM-Feier in Spanien endet in Tragödie: 13-jähriger Junge stirbt nach Brunneneinsturz

Die Feierlichkeiten zum spanischen Weltmeistertitel in Ciudad Rodrigo endeten in einer Tragödie. Ein 13-jähriger Junge starb, nachdem ein Brunnen, auf den Dutzende Feiernde geklettert waren, unter der Last zusammenbrach. Mehrere weitere Personen wurden verletzt.

In ganz Spanien strömten die Fans nach dem Sieg im WM-Finale gegen Argentinien auf die Straßen. Auf zahlreichen Plätzen wurde das Spiel bei sommerlichen Temperaturen auf Großbildleinwänden verfolgt. In Ciudad Rodrigo, im Westen des Landes nahe Salamanca, schlug die ausgelassene Stimmung jedoch kurz nach dem Schlusspfiff abrupt um.

Junge landet unter den Trümmern

Spanischen Medienberichten zufolge kletterten ausgelassene Anhänger massenhaft auf einen Brunnen. Die Konstruktion hielt dem Gewicht nicht stand und stürzte ein. Ein 13-jähriger Junge wurde unter den Trümmern begraben.

Rettungskräfte brachten ihn umgehend ins Krankenhaus, wo er jedoch kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag. Über den Zustand der anderen Verletzten wurden noch keine weiteren Angaben gemacht.

Die örtlichen Behörden haben der Familie und den Angehörigen ihr Beileid ausgesprochen. „Was für die spanische Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft ein Grund zum Feiern hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt“, so die Stadtverwaltung.

Der historische Sieg hat eine Schattenseite

Spanien hatte kurz zuvor den Weltmeistertitel durch einen 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien errungen. Die Argentinier mussten in der Schlussphase der regulären Spielzeit nach einer zweiten Gelben Karte für Enzo Fernández mit zehn Mann weiterspielen. In der Verlängerung erzielte Ferran Torres nach Vorarbeit von Nico Williams den Siegtreffer.