„Kayla“, sagte er.
Die Mutter sah ihn an. „Du warst sehr beschäftigt.“
Er schluckte. „Ich habe Fehler gemacht.“
Ben lachte leise auf. „Meinst du?“
Vater ignorierte ihn. Sein Blick blieb auf Mutter gerichtet. „Vielleicht können wir reden.“
Ich habe Fehler gemacht.
Lydia sagte kein Wort. Sie beobachtete ihn nur.
“Worüber?”
Von uns.
Er war dabei. Dieselbe Arroganz, schon damals.
Es gibt kein „Wir“ mehr.
Ihr Gesicht verzerrte sich. „Kayla …“
Nein. Du hast jetzt kein Recht zurückzukommen, weil dein Leben aus den Fugen geraten ist.
Sie sah ihn so grimmig an, dass ich mich sogar aufrichtete. „Du sagtest, ich hätte ausgeatmet.“
Er schaute weg. „Ich war wütend.“
Es gibt kein „Wir“.
Du warst ein egoistischer Idiot. Und das bist du immer noch.
„Wir können jederzeit wieder ganz von vorne anfangen“, sagte mein Vater.
Du bist nicht gegangen, weil ich älter wurde. Du bist aus purer Selbstsucht gegangen.
Es wurde vollkommen still im Raum.
Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich meinen Vater die Selbstbeherrschung verlieren.
Ich dachte, ich könnte ganz von vorne anfangen.
Ich hoffe, du überstehst, was du gewählt hast. Aber ich bin nicht Teil der Lösung.
Dann drehte sie sich um und ging. Ich folgte ihr.
Draußen war die Nachtluft frisch und klar. Mutter stand einen Moment neben dem Auto, das Gesicht dem dunklen Himmel zugewandt. Sie lächelte, und es war das seltsamste und aufrichtigste Lächeln, das ich je gesehen hatte.
Zum ersten Mal in meinem Leben hat sie nicht das Geringste von sich selbst zurückgelassen.
Es war das seltsamste und intensivste Lächeln, das ich je bei ihr gesehen habe.