Die Fichte ist für ihre wertvollen Eigenschaften bekannt. Nicht nur ihre Nadeln sind wertvoll, sondern auch ihre jungen Triebe. Aus ihnen lässt sich ein Heilsirup für die Hausapotheke herstellen. Dieses natürliche Heilmittel wird bei Atemwegsinfektionen und Erkältungen angewendet. Hier erfahren Sie, wie Sie Sirup aus Fichtentrieben herstellen.
1. Wann sammelt man Fichtentriebe?
Die Fichte gehört zur Familie der Kieferngewächse; in unserem Land wächst hauptsächlich die Gemeine Fichte (Fichte). Medizinische Rohstoffe der Fichte sind vor allem Nadeln, junge Triebe und Harz. Das späte Frühjahr ist die beste Zeit zum Sammeln von Fichtentrieben.
Wie stellt man Sirup aus jungen Kiefern/Fichten/Trieben her?
Fichtensirup.
Für die Sirupherstellung sollten nur junge Triebe ausgewählt werden, die gerade erst aus der braunen Hülle ausgetreten sind. Sie sind hellgrün und sehr zart und enthalten den wertvollsten Saft. Ältere Triebe besitzen hingegen nur wenige gesundheitsfördernde Eigenschaften.
Die Triebe erntet man am besten bei sonnigem Wetter, nicht nach dem Regen. Die gesammelten Triebe sollten abgespült und anschließend in einem Sieb abgetropft werden.
2. Rezept für Fichtensprossensirup
Die Zubereitung von Fichtensirup ist sehr einfach. Der Sirup kann auf zwei Arten hergestellt werden – durch Bestreuen junger Triebe mit Zucker oder durch Kochen.
Fichtensirup ohne Kochen
Man benötigt junge Fichtensprossen und Zucker. Die Sprossen können klein geschnitten werden, das ist aber nicht nötig. Sie werden schichtweise in ein Glas gegeben, jede Schicht mit Zucker bestreut und leicht mit einem Stöckchen oder der Faust angedrückt. Die oberste Schicht besteht aus Zucker.
Anschließend sollte der Behälter verschlossen und etwa fünf Wochen lang an einem warmen Ort stehen gelassen werden, bis die Triebe Saft abgeben. Es empfiehlt sich, den Behälter täglich kurz zu schütteln. Danach wird die Flüssigkeit in Flaschen abgefüllt und kühl gelagert.
Fichtensirup ohne Kochen.
Gekochter Fichtensirup