5. Neigung zu blauen Flecken
Urämische Toxine können die Haftkraft der Blutplättchen, der für die Blutgerinnung unerlässlichen Blutzellen, verringern. Dies bedeutet, dass Menschen mit Nierenerkrankungen leichter blaue Flecken bekommen, häufiger Nasenbluten haben oder Zahnfleischbluten beim Zähneputzen verspüren können.
4.3. Urämische Erfrierungen und Perikarditis
Bei fortgeschrittenem Nierenversagen kann der Schweiß so stark mit Toxinen angereichert sein, dass er nach dem Trocknen ein feines weißes Pulver auf der Haut hinterlässt – dies wird als urämisches Schüttelfrost bezeichnet. Ein weiteres schwerwiegendes Symptom ist die Perikarditis, eine durch urämische Toxine verursachte Entzündung des Herzbeutels. Diese kann Brustschmerzen verursachen, da das Herz am entzündeten Gewebe reibt.
2. Müdigkeit (Anämie)
Die Nieren produzieren das Hormon Erythropoietin, welches das Knochenmark zur Bildung roter Blutkörperchen anregt. Bei Nierenschädigung wird weniger dieses Hormon produziert, was zu Anämie (Blutarmut) führt. Diese Anämie ist eine Hauptursache für Müdigkeit, sodass selbst einfache Tätigkeiten als erschöpfend empfunden werden. Glücklicherweise lässt sie sich häufig mit Medikamenten behandeln.
1. Keine Symptome