6. Häufiger Verzehr von Produkten aus Weißmehl
Der regelmäßige Verzehr von Brot, Kuchen, Nudeln und anderen Weißmehlprodukten erhöht die Kohlenhydratzufuhr und fördert die Ansammlung von Triglyceriden in der Leber. Nicht der gelegentliche Verzehr ist problematisch, sondern die Gewohnheit, diese Lebensmittel täglich, beispielsweise zum Frühstück, zu konsumieren. Eine Einschränkung des Konsums dieser Lebensmittel kann das Risiko einer Fettlebererkrankung verringern.
5. Bewegungsmangel
Weniger als 150 Minuten Bewegung pro Woche erhöhen das Risiko für Stoffwechselerkrankungen, einschließlich Fettleber. Empfohlen werden mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche, aufgeteilt auf mehrere Einheiten je nach persönlicher Vorliebe: Laufen, Spazierengehen, Schwimmen, Krafttraining usw. Regelmäßige Bewegung ist essenziell für die Leber- und Stoffwechselgesundheit. Einige Experten gehen sogar von 250 Minuten pro Woche aus, da diese zusätzliche Vorteile bieten.
4. Alkoholkonsum
Bei Lebererkrankungen oder Fettleber sollte Alkoholkonsum gänzlich vermieden werden. Studien zeigen, dass bei Menschen mit gesunder Leber ein Glas Alkohol pro Tag das Risiko nicht erhöht. Wird diese Menge jedoch überschritten, steigt das Risiko. Einige Studien legen sogar nahe, dass ein Glas Rotwein täglich positive Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit haben kann. Dennoch ist es ratsam, den Alkoholkonsum so gering wie möglich zu halten.
3. Vernachlässigung der Behandlung anderer Krankheiten
Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder eine unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion erhöhen das Risiko einer Fettleber. Regelmäßige ärztliche Untersuchungen und die Überwachung dieser Erkrankungen sind daher unerlässlich für die Lebergesundheit. Bei Verdacht auf eine Fettleber sollte ein Schilddrüsenfunktionstest durchgeführt werden, da eine Schilddrüsenunterfunktion die Wahrscheinlichkeit für deren Entstehung erhöht.
2. Übermäßiger Konsum von gesättigten Fettsäuren
Übermäßiger Verzehr gesättigter Fettsäuren – enthalten in Speck, fettem Fleisch, Butter, Schmalz, Kokosöl und einigen Käsesorten – kann zur Fetteinlagerung in der Leber beitragen, insbesondere in Kombination mit einer Ernährung reich an raffiniertem Zucker. Nicht gelegentlicher Konsum ist problematisch, sondern die Gewohnheit, regelmäßig große Mengen zu sich zu nehmen. Mäßiger Verzehr dieser Fette im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung, wie beispielsweise der Mittelmeerdiät, hat nicht denselben Effekt. Zum Kochen bleibt natives Olivenöl extra jedoch die beste Wahl für die Lebergesundheit.