TEIL 1
„Mein Mann hätte es vorgezogen, mich vor ganz Polanco gedemütigt zu sehen, anstatt zu akzeptieren, dass ich an diesem Abend kurz davor stand, ihn zu übertreffen.“
Alles begann mit einem einfachen Funken, genau in dem Moment, als das Quartett die Lieder wechselte.
Im einen Moment stand ich noch unter den Kronleuchtern eines Luxushotels am Paseo de la Reforma, gelassen und selbstsicher nach Jahren in Vorstandsetagen, wo Männer lauter sprechen, um ihre Schwächen zu kaschieren. Im nächsten Moment brannte meine Kopfhaut. Ich hob die Hand, und Haarsträhnen fielen auf den Marmorboden.
Niemand rührte sich.
Niemand sprach.
Nur Musik, das Klirren von Gläsern… und das Geräusch meiner Haare, die zu Boden fielen.