Ich war im siebten Monat schwanger, und mein Rücken fühlte sich an, als hätte man mir einen Eisenbahnnagel in die Lendenwirbelsäule gerammt. Ich war seit fünf Uhr morgens auf den Beinen.
Ich schnippelte, backte, putzte und polierte.
„Anna!“, hallte Sylvias Stimme wie ein gezacktes Messer durch die Küche. Meine Schwiegermutter schwieg und rief nur: „Wo ist die Preiselbeersauce? Davids Teller ist leer!“
Ich wischte mir die Hände an meiner fleckigen Schürze ab. „Ich hole sie, Sylvia. Ich hole sie aus dem Kühlschrank.“
Ich betrat das Esszimmer. Die Speisekammer war leer: Kristallgläser, Besteck und ein prasselnder Kamin.
Mein guter Freund David, ich bin glücklich mit meiner Familie, meinem Freund oder meinem Freund.
David sah in seinem dunkelgrauen Anzug elegant aus. Er wirkte erfolgreich. Er sah aus wie der Mann, den ich vor drei Jahren zu heiraten glaubte: ein charmanter, ehrgeiziger Anwalt, der mir versprochen hatte, für mich zu sorgen. ⏬️ ⏬️ Fortsetzung auf der nächsten Seite ⏬️⏬