Er sah mich fast an, als ich das Glas mit der Preiselbeersauce auf den Tisch stellte.
„Wurde ja auch Zeit“, sagte Sylvia verächtlich. „Meine Mutter ist sich nicht sicher, aber ich weiß auch nicht, was ich tun soll.“
Sie nahm eine Gabel und spießte den Truthahn auf einen Teller. „Der Truthahn ist trocken, Anna. Hast du ihn alle dreißig Minuten begossen, wie ich es dir gesagt habe?“
„Ja, Sylvia“, flüsterte ich heiser. „Ich habe ihn genau so zubereitet, wie du es mir gesagt hast.“
„Na, dann hast du wohl einen Fehler gemacht“, sagte er und deutete. „Hol die Sauce. Vielleicht rettet die ihn ja noch.“
Ich sah David an. Er rührte in einem Glas Wein: einem alten Bordeaux, den er vor einer Stunde dekantiert hatte.
„David“, sagte ich leise. „Ich habe Rückenschmerzen. Kann ich … kann ich mich kurz setzen? Das Baby strampelt.“
David hörte auf zu lachen. Er sah mich mit einem kalten, gereizten Blick an. „Anna, stell dich nicht so an.“ ⏬️ ⏬️ Fortsetzung auf der nächsten Seite ⏬️ ⏬️