5. Das Trinken von demineralisiertem Wasser: Das Problem mit „leerem“ Wasser

Stark gefiltertes, destilliertes oder durch Umkehrosmose gereinigtes Wasser enthält keine essentiellen Mineralien mehr. Mit der Zeit kann diese Art von Wasser dem Körper sogar Mineralien wie Magnesium und Kalium entziehen.
Da das Herz für eine ordnungsgemäße elektrische Funktion auf ein gutes Mineralstoffgleichgewicht angewiesen ist, kann dies zu Folgendem beitragen:
- Herzklopfen
- Herzrhythmusstörung
- Muskelkrämpfe, vor allem nachts.
- Bessere Wahl: Greifen Sie zu mäßig mineralisiertem Wasser mit Kalzium und Magnesium. Wenn Sie gefiltertes Wasser verwenden, sollten Sie eine leichte Remineralisierung in Betracht ziehen.
6. Zu viel Wasser während einer Mahlzeit trinken: Verdauungsstörung
Das Trinken großer Mengen Wasser während der Mahlzeiten verdünnt die Magensäure, was die Verdauung verlangsamt und zu Blähungen oder Flatulenz führen kann.
Ein geschwollener Magen kann auch auf das Zwerchfell drücken, das Herz beeinträchtigen und möglicherweise zu folgenden Problemen führen:
- Herzklopfen nach dem Essen
- Erhöhte Herzfrequenz
- Ein Gefühl von Druck auf der Brust.
- Bessere Wahl: Trinken Sie etwa 30 Minuten vor dem Essen Wasser. Beschränken Sie die Flüssigkeitsaufnahme während des Essens auf kleine Schlucke, und nur falls nötig.
Intelligente Trinktipps für Menschen über 60
- Wählen Sie Wasser mit Zimmertemperatur.
- Trinken Sie regelmäßig, anstatt große Mengen.
- Stelle dir Erinnerungen ein, um genug zu trinken.
- Vermeiden Sie Alkohol unmittelbar vor dem Schlafengehen.
- Wählen Sie Wasser mit natürlichen Mineralien.
- Trinken Sie nicht zu viel, und trinken Sie nicht zu viel während des Essens.
- Vertrauen Sie auf Routine – nicht auf Verlangen – als Wegweiser zum Empfangen.
Zuletzt
Ab 60 Jahren geht es bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr nicht mehr darum, mehr zu trinken, sondern bewusst. Kleine Veränderungen in Art und Weise und Zeitpunkt des Wassertrinkens können das Herz wirksam entlasten, die Verdauung verbessern, die Nierenfunktion schützen und das Risiko von Stürzen und Herzproblemen senken.
Bei diesen Gewohnheiten geht es nicht um Angst. Es geht darum, die sich verändernden Bedürfnisse des eigenen Körpers zu respektieren und ein Leben zu unterstützen, das noch nicht seine volle Kraft und Vitalität erreicht hat.