Der unsichtbare Held –
Kapitel 1: Die Stille, bevor sich alles änderte.
Es war ein gewöhnlicher Dienstagmorgen, und New York City erwachte langsam zum Leben. Scharen von Reisenden füllten die Terminals, als ein neuer, geschäftiger Tag anbrach. Unter ihnen war Mara Dalton, die am JFK-Flughafen auf ihren Flug nach London wartete.
Sie sah aus wie jede andere Reisende: ein schlichter grüner Pullover und Jeans, eine kleine Tasche, und sie verschmolz mühelos mit der Masse der Passagiere. Doch unter dieser unscheinbaren Fassade verbarg sich eine Vergangenheit, die sie still mit sich trug, eine Vergangenheit, die sie hinter sich lassen wollte.
Als Mara auf ihrem Fensterplatz 8A Platz nahm, schloss sie die Augen und lauschte dem gleichmäßigen Brummen der Triebwerke, die draußen warmliefen. Die Flugbegleiter gingen ruhig den Gang entlang, kontrollierten die Sicherheitsgurte und boten Getränke an – ein vertrauter Rhythmus, der das Fliegen angenehm und sicher erscheinen ließ.