Traurige Nachricht für Catherine Keyl (79).

Letztendlich zahlte sie 280 Euro für die Pillen. Später verlor sie das Geld. Die bestellten Pillen entpuppten sich als Betrug. Das Video mit Oprah war nicht echt. Die Aufnahmen wurden mithilfe von KI erstellt. Dadurch wirkte es so, als ob Oprah selbst in der Werbung mitwirkte.

Diese Art von Videos wird immer schwieriger zu erkennen. Künstliche Intelligenz kann Stimmen und Gesichter überzeugend imitieren. Dadurch wirkt ein Video schnell echt, insbesondere wenn eine bekannte Persönlichkeit ruhig spricht und professionell wirkt. Für die Zuschauer ist es dann schwierig, die Warnsignale sofort zu erkennen.

Die Bank schlug sofort Alarm.
Kurz nach ihrer Zahlung erhielt Catherine einen Anruf von ihrer Bank. Man wollte wissen, ob sie gerade 280 Euro überwiesen hatte. Catherine bestätigte dies. Daraufhin wurde ihr mitgeteilt, dass etwas nicht stimmte. Laut Bank war das Geld an Betrüger gegangen.

Die Bank beschloss, ihre Debit- und Kreditkarten zu sperren. Dies war notwendig, um weiteren Schaden zu verhindern. Betrüger versuchen mitunter, anschließend weiteres Geld abzuheben. Durch das schnelle Eingreifen wollte die Bank eine weitere Anhäufung des Schadens verhindern.

Catherine misstraute dem Anruf zunächst. Das zeigt, wie kompliziert solche Situationen sind. Betrüger rufen schließlich oft an und geben sich als Bankmitarbeiter aus. Manchmal nutzen sie sogar reguläre Telefonnummern oder Festnetzanschlüsse. Daher weiß man als Kunde nie genau, mit wem man tatsächlich spricht.

Catherine fragte daher, ob die Bank sie über die sichere Banking-App zurückrufen könnte. Das geschah auch. Erst dann wusste sie mit Sicherheit, dass sie tatsächlich mit ihrer Bank sprach. Diese zusätzliche Überprüfung war vernünftig. Sie zeigt sofort, wie wichtig es ist, nicht jedem Anruf zu vertrauen.

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