Das Gewürz, das die Sehkraft um 97 % verbessert

Einige kleinere Studien haben außerdem Folgendes festgestellt:

  • verbesserte Kontrastempfindlichkeit
  • Leichte Verbesserung der Sehschärfe
  • mögliche Verlangsamung des Krankheitsverlaufs

selbst wenn es sich nur um begrenzte Stichproben handelt.

Grenzen wissenschaftlicher Beweise

Trotz der vielversprechenden Ergebnisse ist es wichtig zu betonen, dass:

  • Studien haben oft  nur wenige Teilnehmer.
  • Die Dauer ist relativ kurz
  • Die Ergebnisse sind  bescheiden.
  • Es gibt noch immer keine offiziellen Richtlinien, die Safran als Standardtherapie empfehlen.

Derzeit gelten die Nahrungsergänzungsmittel mit der AREDS2-Formel (Lutein, Zeaxanthin, Vitamine und Mineralstoffe) als die am besten belegten, während Safran als mögliche Nahrungsergänzung noch untersucht wird.

Kann Safran medizinische Therapien ersetzen?

Nein. Safran  ist kein Heilmittel gegen Makuladegeneration  und sollte Folgendes nicht ersetzen:

  • Augenuntersuchungen
  • verschriebene Therapien
  • Vom Arzt empfohlene Nahrungsergänzungsmittel

Es kann möglicherweise nur nach ärztlicher Rücksprache als Nahrungsergänzungsmittel in Betracht gezogen werden.

Sicherheit und Dosierung

In klinischen Studien wurde Safran in Dosen um die 20-30 mg pro Tag  im Allgemeinen vertragen.

Sehr hohe Dosen können Nebenwirkungen verursachen, daher sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer von einem Arzt oder Apotheker geprüft werden.

Forschungen deuten darauf hin, dass Safran aufgrund seiner antioxidativen und neuroprotektiven Eigenschaften eine interessante Rolle als Nährstoffe für die Netzhautgesundheit spielen könnte. Die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch noch begrenzt, und größere, längerfristige Studien sind erforderlich, um seine klinische Wirksamkeit zu bestätigen.

Aus diesem Grund kann Safran als mögliche Ergänzung, nicht aber als Therapie für die Makuladegeneration betrachtet werden.

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